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Was ist unsere Mission?

Wir, die Mitglieder des Jagd und Naturschutz Vereins Arber e.V. im Bayerischen Wald, haben uns vorrangig der Aus- und Weiterbildung von Jungjägern verschrieben. Unsere Mission ist die Pflege und Förderung des Jagdwesens, die Vermittlung der ethischen Grundsätze der Waidgerechtigkeit, das Training des jagdlichen Schießens, sowie die Pflege des jagdlichen Brauch- und Schrifttums.

Wir sind anerkannter Ausbildungsträger der Bayerischen Jägerprüfungsbehörde und bieten jährlich einen Jagdkurs zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung in Bayern an. Mit unserer ehrenamtlichen, fundierten und praxisorientierten Aus- und Fortbildung wollen wir Jungjäger ausbilden, die im Einklang mit Wild und Natur verantwortungsvoll ihrer Berufung nachgehen.

Leidenschaft ist, wenn man am Wochenende früher aufsteht als werktags.

Jagdspruch

Aktuelles

- Nächster Jagdkurs

Beginn: Oktober 2025 - Prüfung: Mai 2026
Die Anmeldung ist jederzeit möglich.

- Neumitglieder

Wir freuen uns immer, wenn uns Menschen ansprechen, die ein Interesse an der Jagd und der Hege und Pflege haben.
Die Erhaltung eines artenreichen, gesunden und an die Landschaft angepassten Wildbestands und Sicherung seiner Lebensgrundlagen ist Aufgabe von uns allen. Für Jäger ist es eine gesetzliche Verpflichtung, die mit dem Jagdrecht verbunden ist.
Man muss nicht zwingend Jäger sein oder werden, um bei uns Mitglied zu sein.

Wer Interesse gefunden hat, kann sich uns gerne anschließen.

Nächster Termin

Fragen und Antworten

Verein und Mitgliedschaft
Der Verein wurde 2024 gegründet und hat derzeit über 30 Mitglieder.
Wir erheben keine Aufnahmegebühr, der Jahresbeitrag beträgt 25 €. Der Beitrag ist steuerlich absetzbar, da wir ein anerkannter gemeinnütziger Verein sind.
Jeder kann Mitglied werden, ob natürliche und juristische Person. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Ein Jagdschein ist nicht Voraussetzung, es können auch Nichtjäger aufgenommen werden.
Mit unserer fundierten und praxisnahen Ausbildung während des Jagdkurses wollen wir Jungjäger auf die Jägerprüfung in Bayern vorbereiten und sie zu verantwortungsvollen Jägern aus- und fortbilden.
Ja, der Verein hat eigene Waffen, die wir unseren Kursteilnehmern zum Zweck des Schießtrainings zur Verfügung stellen.
Jagd und Naturschutz
Eine Selbstregulation funktioniert nur in einer intakten Naturlandschaft, wir leben jedoch in einer Kulturlandschaft. Zu hohe Wildbestände verursachen Schäden in der Land- und Forstwirtschaft, die gesellschaftlich nicht akzeptiert werden. Denken Sie an den Klimawandel und den notwendigen Waldumbau hin zu wärmeliebenden Baumarten. Leben viele Tiere einer Art auf engstem Raum, haben zudem Krankheitserreger leichtes Spiel und dezimieren den Bestand. Die Gefahr von Seuchenzügen nimmt zu, was ebenfalls gesellschaftlich nicht erwünscht ist. Denn viele Erreger wie Tollwut oder Fuchsbandwurm sind auch für den Menschen gefährlich oder richten enormen wirtschaftlichen Schaden bei Nutztierbeständen an.
Der Jäger hat vom Bundesjagdgesetz den Auftrag, sich um alle wildlebenden Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, zu kümmern – sie zu hegen, wie es im Gesetz heißt. Dazu gehören nicht nur häufig vorkommende Arten wie Reh und Wildschwein, sondern auch seltene Vertreter, die ganzjährig geschont sind, also keine Jagdzeit besitzen. Zum Beispiel das Auerhuhn, der Luchs oder die Wildkatze. Auch diese Tiere werden von den Jägern in speziellen Projekten gefördert. Viele Insekten, Reptilien und Amphibien profitieren zudem durch das Anlegen von Biotopen durch den Jäger.
Der Jäger ist von einer eventuellen Leinenpflicht im Wald ausgenommen, weil Jagdhunde die meisten ihrer Aufgaben freilaufend erledigen müssen. Jagdhunde haben zudem eine Brauchbarkeitsprüfung abgelegt, in der sie ihre jagdliche Einsatzfähigkeit beweisen müssen, wozu auch der Gehorsam gehört. Jagdhunde gelten deshalb generell als folgsam und entsprechend gut kontrollierbar.
Damit der Jagdpächter die ihm vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben erfüllen kann, ist er oft auf sein Auto angewiesen. Neben der Bejagung gehören zu seinen Aufgaben auch die Hege des Wildbestandes sowie der sogenannte Jagdschutz. Das ist der Schutz des Wildes vor Wilderern, Futternot und Wildseuchen. Er transportiert in seinem Auto Werkzeug zur Reparatur der Hochsitze, Salzlecksteine zur Versorgung des Wildes mit Mineralien und transportiert das erlegte Wild in die Wildkammer.
Die Landesjagdgesetze legen für jedes Bundesland gewisse Jagd- und Schonzeiten für die einzelnen Wildarten fest, an die sich der Jäger halten muss. Die Jahreszeiten, in denen eine Bejagung verboten ist, richten sich je nach Tierart in erster Linie nach der Paarungszeit und der Aufzuchtzeit der Jungtiere. Diese sind bei den einzelnen Wildarten unterschiedlich, weshalb auch die Jagd- und Schonzeiten voneinander abweichen.
Gewehr und Messer sind das notwendige Handwerkzeug des Jägers. Je nach den zu bejagenden Wildarten sind oft mehrere Waffenarten (Schrot, Kugel) in unterschiedlichen Kalibern (Größe der Patronen) notwendig. Wenn ein verletztes Wildtier im Straßengraben erlöst werden muss, wird aus Sicherheitsgründen häufig ein Messer oder bei wehrhaftem Wild eine Pistole oder ein Revolver eingesetzt, die weniger Energie haben als ein Gewehr. Jäger besitzen also durchaus mehrere Waffen, sind deshalb aber keine Waffennarren.